Was kostet ein Elektriker in der Schweiz? Stundenansätze, regionale Unterschiede, gesetzliche Anforderungen und Sparpotenzial durch Vergleich.
Offertas Redaktion · Aktualisiert 1. Juni 2025
Elektrikerarbeiten werden nach Stunden berechnet. Die Stundenansätze variieren erheblich nach Region, Betriebstyp und Art der Arbeit:
Materialkosten kommen dazu — Elektriker verrechnen üblicherweise 20–40% Aufschlag auf den Materialeinkaufspreis.
In der Schweiz dürfen elektrische Installationen nur von Betrieben mit NIV-Installationsbewilligung (Niederspannungs-Installationsverordnung) durchgeführt werden. Nicht zugelassene Betriebe handeln illegal. Dies gilt für:
Erlaubt ohne NIV: Leuchtmittel wechseln, Stecker ersetzen, Geräte anschliessen.
NIV-Zulassung prüfen: esti.admin.ch (Eidgenössisches Starkstrominspektorat)
Kann ich Elektroarbeiten selbst machen?
Nur sehr begrenzt. Alles "hinter der Wand" erfordert einen NIV-zugelassenen Betrieb. Selbst illegal ausgeführte Elektroarbeiten können die Gebäudeversicherung verletzen.
Brauche ich für jeden Elektriker eine Offerte?
Empfohlen ab CHF 500 Auftragsvolumen. Bei Kleinarbeiten ist eine ungefähre Zeitangabe plus Stundenansatz meist genug.
Wann ist ein Notfallelektriker sinnvoll?
Bei Stromausfall im ganzen Gebäude, Kurzschlüssen mit Brandgefahr oder wenn elektrische Geräte Störungen zeigen. Bei einfachen Ausfällen (Sicherung) zuerst den Sicherungskasten prüfen.
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